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Kerstin Behnke Kerstin Behnke studierte zunächst Schulmusik in ihrer Heimatstadt Hamburg, dann Dirigieren bei Prof. Mathias Husmann an der Berliner Hochschule der Künste. Private Studien bei Jan-Michael Horstmann ergänzten ihre Ausbildung. Schon während ihrer Studienzeit leitete sie zahlreiche Opern- und Musicalproduktionen und war Assistentin des Universitätsmusikdirektors der Humboldt-Universität, Prof. Constantin Alex.

Sie ist künstlerische Leiterin des Kammerchors TONIKUM, des auf Neue Musik spezialisierten Instrumentalensembles Saitenblicke sowie der Berliner Cappella, mit der sie mehrmals im Jahr in den großen Konzertsälen Berlins auftritt.

Kerstin Behnke ist als Gastdirigentin im In- und Ausland gefragt. So leitete sie 2009 das New Japan Philharmonic Orchestra in einer Aufführung von Beethovens Neunter Sinfonie in Tokio. Sie arbeitete u. a. mit dem Kammerchor und -orchester der Staatlichen Philharmonie Nowosibirsk, der Filharmonia Pomorska Bydgoszcz, der Nordwestdeutschen Philharmonie, den Brandenburger Symphonikern, dem Deutschen Filmorchester Babelsberg und dem Konzerthausorchester Berlin.

Eines der zentralen Anliegen von Kerstin Behnke ist es, vergessene Werke von Komponistinnen in das Konzertrepertoire aufzunehmen und ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Zudem zeugen zahlreiche Uraufführungen und die kontinuierliche Einbeziehung von Werken aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in die Konzertprogramme von ihrem besonderem Einsatz für die zeitgenössische Musik. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt darauf, Musikalisches und Außermusikalisches konzeptionell zu verknüpfen, dadurch neue Zusammenhänge herzustellen und sinnlich erfahrbar zu machen.